
Grammostola rosea (WALCKENAER, 1837) Rote Chile Vogelspinne
(engl. Rose Hair Tarantula)
• Anfänger
• Erfahrene Vogelspinnenhalter
Grammostola rosea ist neben Brachypelma smithi die am häufigsten im Zoohandel angebotene Vogelspinne. Beachtet man ein paar wichtige Grundsätze, ist die Haltung und Pflege der Roten Chile Vogelspinne relativ einfach und unkompliziert. Allerdings bereitet die Nachzucht häufig Probleme, da es bei vielen Exemplaren in Terrarien trotz vollzogener Paarung garnicht oder erst nach Jahren zu einer Kokonbildung kommt. Grammostola rosea gilt als sehr friedliche Art, die auch Anfängern empfohlen werden kann. Bei frischen Wildfangtieren ist jedoch oft eine erhöhte Aggressivität zu beobachten, die sich in der Regel aber recht schnell legt.
Die Rote Chile Vogelspinne kommt, wie der Name bereits verrät in Chile, aber auch in Argentinien und Bolivien vor. In den winterfeuchten Subtropen herrschen aufgrund der Nähe zum Meer und des kalten Humboldtstroms meist nur mäßige Temperaturen. Im nördlichsten Verbreitungsgebiet, am Rand der Atacama Wüste, ist es im Sommer jedoch sehr heiß und trocken, und im Winter zeitweise eiskalt (Frost). Die extremen Trockenperioden überdauert Grammostola rosea in ihrer Wohnhöhle.

Die Atacama im Norden Chiles ist eine extrem lebensfeindliche Region und gilt als die trockenste Wüste der Erde. Grammostola rosea findet man in Küstennähe am Rand dieser Wüste, wo aufgrund der durch dichten Nebel verursachten hohen Luftfeuchtigkeit ein paar meist endemische Pflanzen existieren können (Loma-Vegetation). Die Vegetation im übrigen Verbreitungsgebiet von Grammostola rosea besteht hauptsächlich aus Hartlaubwäldern. Die Spinne besiedelt allerdings auch Graslandschaften, in denen nur vereinzelte Buschvegetation vorhanden ist.
Grammostola rosea unterliegt keinem Artenschutzabkommen. Man benötigt somit keinerlei Herkunftsnachweise und muss die Spinne auch nicht der Behörde melden. Die Tiere werden in riesigen Stückzahlen der Natur entnommen und importiert. Da die Weibchen häufig erst mehrere Jahre nach einer Verpaarung mit dem Kokonbau beginnen und die Spinnen zudem nur sehr langsam heranwachsen, lohnt es sich für Züchter nicht, Jungspinnen von Grammostola rosea groß zu ziehen. Adulte Tiere, die hier im Handel angeboten werden, sind daher in den meisten Fällen leider Wildfänge. Um die natürlichen Bestände zu schonen, sollte man jedoch immer versuchen, eine deutsche Nachzucht zu erwerben, zumal Wildfänge oft aggressiv und voller Parasiten sind und auch das Alter der Tiere nur schwer zu bestimmen ist.
Auch wenn Grammostola rosea nicht unter Artenschutz steht, ist dennoch natürlich das Tierschutzgesetzt für jeden Halter bindend. Dieses besagt in Kurzform, dass ein Tier entsprechend seiner Art und seinen Bedürfnissen ernährt, gepflegt und untergebracht werden muss. Dabei darf die Möglichkeit zu artgerechter Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder sonstige Schäden zugefügt werden. Jeder Tierhalter muss außerdem über entsprechende Sachkunde zur Haltung des Tieres verfügen.
Es gibt Bundesländer, Städte und Gemeinden, die in Vogelspinnen „potentiell gefährliche Tiere“ sehen und deren private Haltung einschränken, mit Auflagen versehen oder sogar verbieten. Die Gefahrenabwehrverordnungen sind Sache der Länder und unterscheiden sich insbesondere in der Definition der gefährlichen Arten teilweise gravierend. Es ist daher unbedingt nötig, sich VOR dem Kauf eines "gefährlichen Tieres" beim Ordnungsamt kurz nach den aktuellen Regelungen zu erkundigen.
Weitere Infos zu den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen findet ihr in unserem Bereich Gesetze und Richtlinien der Terraristik
Vogelspinnen gehören unserer Ansicht nach nicht auf die Hand – selbst wenn sie noch so friedlich sind! Auch von einem Handling mit einer Pinzette raten wir ab, da die Spinne damit leicht verletzt werden könnte. Ist es nötig, die Spinne aus dem Terrarium zu nehmen (z. B. bei Reinigungsarbeiten), gibt es eine sehr schonende Methode, die beim Tier weitaus weniger Stress verursacht als das Einfangen per Hand oder gar Pinzette: Man stülpt eine Heimchendose über die Spinne und schiebt von unten vorsichtig den Deckel darunter.
Bei Vogelspinnen kann man hin und wieder beobachten, dass die Tiere nach einer Häutung ihr Verhalten ändern. Ein vorher absolut friedliches Tier kann dann plötzlich angriffslustig und aggressiv sein. Die typischen Warnzeichen wie Drohgebärden, Stridulieren und Bomardieren sollten daher immer ernst genommen werden. Im Umgang mit Grammostola rosea ist gerade bei adulten Wildfängen und Jungspinnen Vorsicht geboten, da die Tiere oft schon bei kleinsten Störungen (Wasserwechsel oder Reinigungsarbeiten) umgehend und ausgiebig bombardieren. Mit zunehmendem Alter gewöhnen sich die meisten Tiere jedoch an dieses Prozedere, verhalten sich dann sehr friedlich und machen nur noch selten von ihren Brennhaaren gebrauch.
Grammostola rosea gehört, wie oben bereits erwähnt, zu den Bombardierspinnen. Fühlt sie sich bedroht oder in die Enge getrieben, streift sie mit dem letzten Hinterbeinpaar ihre Brennhaare ab. Diese verfügen über eine Sollbruchstelle und lösen beim Menschen lästigen Juckreiz und manchmal auch Pustelbildung aus. Bei Kontakt mit den Brennhaaren von Grammostola rosea kann Aloe Vera Creme helfen, den Juckreiz zu mildern. Schmerzhafter ist da schon ein Biss der Spinne. Zwar ist das Gift von Grammostola rosea lediglich mit dem der Bienen vergleichbar und somit nur für Allergiker eine ernsthafte Gefahr, die langen Giftklauen können aber tief in die Haut eindringen, was einen Biss dennoch zu einer schmerzhaften Angelegenheit macht. In der Regel versucht die Spinne aber eher zu fliehen als zu beißen. Kommt es trotzdem einmal zu einem Biss, muss die Wunde sofort desinfiziert werden, da auf den Chelizeren der Spinne Bakterien sitzen, die Infektionen in der Bisswunde auslösen können. Grammostola rosea gilt als sehr friedlich und wird daher auch oft von Anfängern gehalten. Jungtiere und frische Wildfänge sind aber häufig etwas nervöser. In der Anfangszeit bombardieren diese Tiere recht schnell, nach einiger Zeit werden die Spinnen aber ruhiger und der Pfleger bei Reinigungsarbeiten etc. ignoriert.
Eine weitere Abwehrreaktion ist das "Abwerfen" der Beine. Ist die Spinne eingeklemmt oder wird von einem Angreifer festgehalten, kann sie das Bein zwischen Coxa und Trochanter abwerfen und so entkommen. Nach der nächsten Häutung sind die verlorenen Gliedmaßen vollständig wieder hergestellt. Auch der Vorrat an Brennhaaren ist nach einer Häutung wieder komplett und die typische „Glatze“ am Hinterleib verschwunden.
Unmittelbar vor einer Häutung färbt sich der Hinterleib von Grammostola rosea dunkel. Insbesondere an der so genannten Glatze schimmern die neuen Brennhaare unter der Oberfläche durch. Die Vogelspinne legt dann ein Seidengespinst an, den so genannten Häutungsteppich. Da die Tiere während der Häutung absolut wehrlos sind, sollten kurz davor keine Futtertiere mehr in das Terrarium gegeben werden, da diese ansonsten die Spinne verletzen könnten. Vor Beginn der Häutung legt sich Grammostola rosea auf den Rücken und verharrt dort regungslos. Dieses Verhalten ist absolut normal und man sollte keinesfalls „eingreifen“ und die Spinne zurück auf die Beine stellen. Der Häutungsprozess ist extrem anstrengend für das Tier. Muss sich die Spinne aufgrund der Unwissenheit des Pflegers erst mehrfach zurück auf den Rücken drehen bleibt häufig keine Kraft mehr für das Abstreifen und es kann passieren, dass das Tier in der alten Haut stecken bleibt und stirbt. Jeglicher Stress während einer Häutung kann für die Spinne tödlich sein und muss somit unbedingt vermieden werden. Je älter eine Spinne ist, umso länger dauert die Häutung. Während der gesamte Prozess bei Nymphen und Jungspinnen innerhalb von wenigen Minuten erledigt ist, kann die komplette Häutung bei älteren Tieren eine Stunde oder sogar länger dauern.
Grammostola rosea ist ein Einzelgänger und betrachtet andere Spinnen als mögliche Beute. Sie muss daher in jedem Fall einzeln gehalten werden! Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Den Tag verbringen sie meist in ihrem Versteck und lauern bei Einbruch der Dunkelheit im Höhleneingang auf vorbeikommende Beute. Ist das Tier auch tagsüber häufig außerhalb des Unterschlupfes zu sehen, können falsche Haltungsbedingungen der Grund dafür sein. Eine Ausnahme bilden adulte Männchen, die auf der Suche nach einer Partnerin rastlos im Terrarium hin und her laufen. Dieses Verhalten ist völlig normal.
Für eine Grammostola rosea reicht ein Terrarium mit den Maßen 30 x 30 x 30 cm (L x B x H) vollkommen aus. Wichtig ist für die Bodenbewohner vor allem die Grundfläche des Beckens, die Höhe ist hingegen eher sekundär. Es eignen sich sowohl Schiebe- als auch Falltürterrarien.
Um bei seinem Tier das natürliche Verhaltensrepertoire beobachten zu können, muss das Terrarium auch möglichst naturnah eingerichtet sein. Grammostola rosea gräbt lange Höhlengänge, in welche sie sich in ihrem natürlichen Habitat bei zu heißen Temperaturen und in langen Trockenperioden zurückzieht. Das Terrarium sollte daher mit mindestens 7, besser 10 cm hohem Bodengrund befüllt werden. Der Natur am nächsten kommt dabei ein lehmhaltiges Substrat, es kann aber auch ungedüngte! Blumenerde oder spezielle Terrarienerde verwendet werden. Damit die Tiere nicht mit ihren Tarsen einsinken und auch Höhlen bauen können, muss ein solcher Bodengrund sehr gut festgedrückt werden.
Echte Pflanzen sind nicht nur optisch eine Bereicherung für jedes Terrarium, sie tragen auch zum natürlichen Klima bei. Hier kann man z. B. Aloe, Hebe, Peperomia oder Haworthia-Arten verwenden. Auch Agaven gedeihen in einem Terrarium für Grammostola rosea meist sehr gut. Neue Pflanzen immer mehrfach gründlich abduschen, um Rückstände von Dünger und Pestiziden zu entfernen. Entweder man stellt die Pflanze samt Topf in das Terrarium, oder aber man pflanzt sie direkt in den Bodengrund. Das hat den Vorteil, dass die Wurzelballen der Pflanzen die Feuchtigkeit länger im Boden halten.
Es muss dem Tier immer von Anfang an ein dunkler Rückzugsort zur Verfügung stehen. Entweder man modelliert selber eine kleine Höhle aus dem Bodengrund oder aber man stellt der Spinne einen anderen Unterschlupf wie z. B. ein Stück Korkrinde, befestigte! Steinaufbauen oder eine Kokosnusshälfte zur Verfügung. Das Versteck wird von Grammostola rosea häufig als Ausgangspunkt für ausgiebige eigene Bauarbeiten genutzt.
Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sollte man spitze oder scharfkantige Einrichtungsgegenstände wie z. B. Steine oder Kakteen komplett vermeiden. Enge Ritzen oder Spalten zwischen einzelnen Einrichtungsgegenständen können ebenfalls zu einer Gefahr für die Vogelspinne werden. Bleiben die Tiere dort mit ihren Krallen hängen und können sich nicht selber befreien, reißen sie sich unter Umständen die Beine ab.
Eine Wasserschale sollte ebenfalls nicht fehlen. Zwar benötigen die meisten Vogelspinnen kein zusätzliches Trinkwasser, da sie genügend Feuchtigkeit durch ihr Futter und die Luft aufnehmen, allerdings trocken die Tiere bei zu heißer und trockener Haltung auch sehr schnell aus. Die Wasserschale ist hierfür ein guter Indikator (siehe Beleuchtung / Klima) und erhöht die Feuchtigkeit der Luft. Einige Tiere, unseres eingeschlossen, nutzen die Wasserschale auch tatsächlich zum trinken.
Zur Kontrolle der Temperaturen benötigt man außerdem natürlich auch ein Thermometer.
Die Temperaturen im natürlichen Verbreitungsgebiet von Grammostola rosea liegen im Sommer bei einem Monatsdurchschnitt von etwa 20°C, im Winter bei durchschnittlich 5°C. Es gibt jedoch auch sehr heiße und trockene Zeiten sowie im Winter zeitweise Bodenfrost. Der Trockenzeit von September bis April folgt eine Regenzeit von Mai bis August.
Bei der Simulation der klimatischen Verhältnisse im Terrarium muss man allerdings beachten, dass die Tiere in ihrem Verbreitungsgebiet tagsüber meist in ihren Wohnhöhlen unter der Erdoberfläche leben und dort völlig andere Verhältnisse als an der Oberfläche herrschen. Mit zunehmender Tiefe fallen auch die Temperaturen, wobei durch das Erdreich zusätzlich die Luftfeuchtigkeit stark ansteigt. Während der Trockenzeit zieht sich Grammostola rosea komplett in ihre langen Wohnröhren zurück. Bei der Haltung im Terrarium simuliert man also nicht primär das Klima des Verbreitungsgebietes, sondern muss das Mikroklima des eigentlichen Lebensraumes dieser Vogelspinne berücksichtigen.
Wir haben mit Tagestemperaturen von 24 bis 28°C sehr gute Erfahrungen gemacht. Oft reicht bereits eine Beleuchtung aus einem Halogenspot aus, um die gewünschten Werte zu erreichen. Auf andere Wärmequellen wir z. B. Heizmatten sollte man bei Grammostola rosea verzichten. Wird es der Spinne in der Natur zu warm, gräbt sie sich tiefer in ihre Wohnhöhle, denn mit steigender Tiefe sinken wie gesagt auch die Temperaturen. Das „erwartet“ die Spinne natürlich auch im Terrarium. Eine Bodenheizung führt jedoch mit steigender Tiefe zu wärmeren Temperaturen, was eine Austrocknung der Spinne zur Folge haben kann.
Nachts können und sollten die Werte auf Zimmertemperatur (20 - 22°C) abfallen. Das erreicht man meist schon durch schlichtes Abschalten der Beleuchtung. Um einen exakten Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren, empfiehlt sich für die Beleuchtungssteuerung der Einsatz einer Zeitschaltuhr.
Grammostola rosea darf nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht gehalten werden. Hier ist die Beobachtung seiner Spinne das A und O. Ein guter Indikator für das Klima kann z. B. die Wasserschale sein. Muss diese alle paar Tage neu befüllt werden und hält sich die Spinne häufig in der Nähe der Wasserschale oder sogar darin auf, wird sie vermutlich zu heiß und trocken gehalten. Ein Teil des Bodengrundes sollte für Grammostola rosea in tieferen Schichten stets leicht feucht gehalten werden. Die Oberfläche darf hingegen ruhig auch mal austrocknen. Echte Pflanzen tragen ebenfalls zum optimalen Klima bei, da sie (sofern sie direkt in das Substrat des Terrariums gepflanzt werden) die Feuchtigkeit länger im Boden halten. Abgesehen vom mäßigen Wässern der Pflanzen muss der Bodengrund dann in der Regel nicht mehr zusätzlich befeuchtet werden. Man sollte immer darauf achten, dass im Terrarium keine Staunässe entsteht! Es ist außerdem zu empfehlen, den Tieren wie in der Natur eine Winterruhe zu ermöglichen. Dazu reduziert man für etwa 2 Monate die Tagestemperaturen auf 15°C. Wichtig ist, das Tier in dieser Zeit nicht durch Reinigungsarbeiten etc. zu stören. Grammostola rosea zieht sich dann in ihre Wohnhöhle zurück und spinnt diesen Bau sorgsam zu.
Vogelspinnen verdauen ihre Nahrung extrakorporal, d.h. außerhalb des Körpers. Sie spritzen ihr Gift in das Innere ihrer Beute und saugen dann den verflüssigten Saft auf. Der folgende kurze Clip zeigt unsere Grammostola rosea beim Verspeisen einer großen Heuschrecke.
In der Natur ernährt sich Grammostola rosea abgesehen von Insekten auch von Kleinsäugern. Im Terrarium kann man z. B. Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Tebo-Raupen, Mehlwürmer oder auch Schaben verfüttern. Die Größe der Futtertiere sollte natürlich immer der Größe der Spinne angepasst sein. Bei ausgewachsenen Exemplaren reicht eine Fütterung mit 5 - 6 Grillen oder 1 – 2 Heuschrecken alle 2 - 3 Wochen vollkommen aus. Nymphen sollten häufiger gefüttert werden. Ihnen kann man alle paar Tage Drosophila oder 2 – 3 Micro Heimchen anbieten. Nach ein paar Häutungen bewältigen die Jungspinnen bereits kleine Heimchen und Stubenfliegen.
Nach einer kraftraubenden Häutung sollte man mindestens 1 Woche bis zur nächsten Fütterung warten, dann aber eine zeitlang täglich Futter anbieten, damit die Spinne ihre Reserven wieder aufbauen kann.
Typisch für Grammostola rosea sind mehrwöchige oder sogar mehrmonatige Futterpausen. In der Regel ist dies kein Zeichen von Krankheit o. ä. sondern völlig normal. In der Natur fressen sich die Tiere im Sommer Reserven an, um die Winter mit Minusgraden in ihren Wohnröhren überstehen zu können. Dieses Verhalten ist oft auch im Terrarium zu beobachten.
Schutzstatus: |
keiner |
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Verbreitungsgebiet: |
Argentinien, Bolivien, Chile |
Temperatur: |
Tagsüber: 24 - 28°C, Nachts: 20 – 22°C |
Luftfeuchtigkeit: |
60 - 70% und Bodenfeuchtigkeit im Versteck |
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Lebensweise: |
bodenbewohnende Art |
Aktivität: |
Dämmerungs- und Nachtaktiv |
Terrarienempfehlung: |
30 x 30 x 30 cm (LxBxH) |
Vergesellschaftung: |
Nein! Nur Einzelhaltung! |
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Körperlänge: |
bis 6 cm |
Wachstum: |
sehr langsam |
Verhalten: |
Nachzuchten meist friedlich, daher auch für Anfänger geeignet. |
Verteidigung: |
Bombardieren, Flüchten |
Geschlechtsreife: |
Weibchen 6-8 Jahre, Männchen 4-5 Jahre |
Lebenserwartung: |
Weibchen ca. 12 Jahre, Männchen je nach Haltung 5-7 Jahre |
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Ernährung: |
Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Zophobas, Mehlwürmer, Tebo-Raupen, Schaben |
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Für Jungtiere Springschwänze, frisch geschlüpfte Heimchen, Drosophila. |
Es hat Dich gepackt und Du hast ernsthaftes Interesse an der Haltung dieser faszinierenden Art? Für eine erfolgreiche Pflege ist weiterführende Literatur ein absolutes Muss!
An dieser Stelle gibts daher ein paar Empfehlungen, wobei die Reihenfolge der einzelnen Publikationen rein zufällig ist...
Berichte in Zeitschriften
SPRAUL, C. W., P. WAGNER, G. E. LANG & G. K. LANG (2003): Ophthalmia nodosa durch Vogelspinnenhaare. Ophthalmia nodosa caused by the hairs of the bird spider (Family Theraphosidae) or hairy megalomorph (known in the US as tarantula) case report and review of the literature. Klin. Monatsbl. Augenheilkd. 220: 20-23.
STRIFFLER, B. & T. ZIEGLER (2003): "Ecdysis" wenn Vogelspinnen aus der Haut fahren.
DRACO 4(16): 20-25.
Weitere Literaturempfehlungen (z. B. zum Terrrarienbau, der Einrichtung und Bepflanzung von Terrarien, Reptilienkrankheiten oder der Nachzucht) findest Du in unserem Literaturbereich
(c) 2009, www.reptilienland.com
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