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Anolis equestris (MERREM, 1820)
Ritteranolis

(engl.: Knight Anole)

 

 

Haltung / Anspruch


- erfahrene Halter

 

Die Haltungsanforderungen von Anolis equestris können im Terrarium – sofern die richtige Beleuchtung / Technik vorhanden ist – eigentlich von jedem gut realisiert werden. Allerdings können bei einer Haltung durchaus „Komplikationen“ wie Aggressionen gegenüber Artgenossen oder nicht selbstständig fressen wollende Jungtiere vorkommen. Anolis equestris müssen zudem sehr hochwertig und ausgewogen ernährt werden, eine Mangelversorgung hat schnell Knochenerkrankungen wie Rachitis zur Folge. Erfahrung in der Reptilienhaltung ist somit definitiv von Vorteil. Hinzu kommt das es sich um sehr ruhige Tiere handelt, die keinen großen Bewegungsdrang haben und von Anfängern daher schnell als „langweilig“ empfunden werden.

 

Im Terrarium erreicht diese Anolisart eine Gesamtlänge von 50 bis 55 cm, wobei die Weibchen etwas kleiner bleiben. Geschlechtsreif sind sie spätestens im Alter von 2 Jahren. Die Tiere können bei artgerechter Haltung und guter Ernährung ein Alter von 15 Jahren erreichen.

 

Abstammung / Herkunft


Anolis equestris gehört zu den großen Anolisarten und wird daher auch Riesenanolis oder Ritteranolis genannt („equestris“ lat. = ritterlich). Von Anolis equestris sind derzeit 11 Unterarten bekannt:

 

• Anolis equestris equestris (MERREM, 1820)

• Anolis equestris brujensis (GARRIDO, 2001)

• Anolis equestris buidei (SCHWARTZ & GARRIDO, 1972)

• Anolis equestris cincoleguas (GARRIDO, 1981)

• Anolis equestris cyaneus (GARRIDO & ESTRADA, 2001)

• Anolis equestris juraguensis (SCHWARTZ & GARRIDO, 1972)

• Anolis equestris persparsus (SCHWARTZ & GARRIDO, 1972)

• Anolis equestris potior (SCHWARTZ & THOMAS, 1975)

• Anolis equestris sabinalensis (GARRIDO & MORENO, 2001)

• Anolis equestris thomasi (SCHWARTZ, 1958)

• Anolis equestris verreonensis (SCHWARTZ & GARRIDO, 1972)

 

Verbreitungsgebiet / Natürlicher Lebensraum


Anolis equestris war ursprünglich nur in Kuba bekannt, durch Verschleppung existieren jedoch mittlerweile auch wildlebende Exemplare in Florida / USA. Die Tiere besiedeln sowohl Küstenlandschaften als auch savannenartige Gegenden, Alleen und Plantagen. Ritteranolis bewohnen obere Bereiche von Laubbäumen, starkes Gesträuch oder Palmen. In der Natur sind sie reviertreu. In ihrem Lebensraum herrschen eine hohe Lichtintensität durch starke Sonneneinstrahlung, aber auch klimatische Schwankungen im Jahresverlauf.

 



Schutzstatus


Ritteranolis unterliegen keinem Artenschutzabkommen. Sie sind frei verkäuflich, man benötigt keinerlei Herkunftsnachweise und muss eine Haltung der Tiere auch nicht der Behörde melden.

 

Dennoch ist natürlich das Tierschutzgesetzt für jeden Halter bindend. Dieses besagt in Kurzform, dass ein Tier entsprechend seiner Art und seinen Bedürfnissen ernährt, gepflegt und untergebracht werden muss. Dabei darf die Möglichkeit zu artgerechter Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder sonstige Schäden zugefügt werden. Jeder Tierhalter muss außerdem über entsprechende Sachkunde zur Haltung des Tieres verfügen.

 

Anolis equestris werden in großer Anzahl der Natur entnommen. Die meisten in Zoogeschäften angebotenen Ritteranolis sind leider Wildfänge. Eine Nachzucht im Terrarium ist zwar machbar – aber viel kostenintensiver. In der Natur gefangene Tiere sind meistens in einem schlechten oder sehr schlechten Gesundheitszustand. Sie haben weite Wege und zahlreiche Zwischenhälterungen hinter sich (Zoohändler, Großhändler, Exporteur usw.) und sind voller Parasiten, die bei den durch Fang und Transporte extrem gestressten Tieren natürlich leichtes Spiel haben. Wildfänge sind häufig unterversorgt, haben extrem negative Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind daher entsprechend scheu oder aggressiv. Nachzuchten hingegen, die von Geburt an in Terrarien leben und somit die Pflegearbeiten und die Menschenhand kennen, sind sehr ruhige Zeitgenossen. Auf unserer Website gibt es übrigens auch ein Züchterverzeichnis

 

Verhaltensweisen


Anolis kommunizieren untereinander durch Kopfnicken, Aufstellen der Kehlfahne, Anheben, seitliches Abflachen oder Wippen des Körpers und ggf. sogar Schwanzschlägen. Bei Gefahr wenden sie sich von ihrem Gegner ab und ziehen sich auf die gegenüberliegende Astseite zurück. Sie leben sehr territorial. Sein Revier verteidigt der Ritteranolis gegenüber anderen Männchen bis auf das Äußerste und nicht selten kommt es bei diesen Revierkämpfen zu erheblichen Verletzungen der beiden Kontrahenten. Man darf Männchen daher in keinem Fall – auch nicht für kurze Zeit – miteinander vergesellschaften! Das gemeinsame Halten mit mehreren Weibchen ist aber in der Regel problemlos möglich. Wenn ein neues Tier zu einer bestehenden Gruppe stoßen soll, ist es allerdings ratsam, das gesamte Terrarium von Grund auf zu reinigen und komplett umzugestalten. So kommen alle Terrarienbewohner zeitgleich in ein neues Umfeld. Dem Neuzugang der Gruppe wird dadurch die Integration erleichtert, da keine alten Reviere mehr bestehen und sich die Gruppe vollständig neu ordnen muss.

 

Jungtiere sind vom Schlupf an aggressiv gegenüber den Geschwistern und sollten um Kannibalismus zu vermeiden einzeln großgezogen werden.

 

Anolis werden häufig auch als Saumfinger bezeichnet, da viele Arten (diese hier eingeschlossen) über Haftlamellen verfügen und so auch glatte Oberflächen wie z. B. Glas erklimmen können. Dabei handelt es sich allerdings nicht wie häufig angenommen um Saugnäpfe, sondern vielmehr um mikroskopisch feine Härchen, die durch Adhäsionskräfte eine extrem gute Haftung ermöglichen. Zusätzlich verfügen Ritteranolis auch über Krallen, was sie auch zu exzellenten Kletterern an rauen Oberflächen macht.

 

Terrarium / Einrichtung


Bei der Wahl des Terrariums sollte für die baumbewohnenden Anolis equestris besonders auf eine ausreichende Höhe geachtet werden. Unserer Gruppe von einem Männchen und 3 Weibchen stand ein Terrarium mit den Maßen 120 x 60 x 140 cm zur Verfügung. Für kleinere Gruppen oder Pärchen kann das Becken natürlich etwas kleiner – allerdings nicht deutlich niedriger ausfallen. Je größer und besser strukturiert der künstliche Lebensraum ist, desto mehr natürliche Verhaltensweisen wird man von seinen Tieren zu sehen bekommen. Es sollte ihnen immer möglich sein, mehrere Reviere zu bilden und sich bei Bedarf aus dem Weg zu gehen – ansonsten kann es unter Umständen auch unter Weibchen zu plötzlichen Unverträglichkeiten kommen.

 

Da Anolis equestris über Haftlamellen verfügen und gerne an glatten Oberflächen kletteren, werden insbesondere armdicke Bambusröhren von den Tieren gerne angenommen. Bambus wirkt im Terrarium sehr exotisch und der Innenraum bietet zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die von den Anolis immer wieder gerne genutzt werden. Da sich bei Bambus schnell Schwarzschimmel bildet, wenn er den feuchten Bodengrund berührt, überzieht man am besten vorab ein Ende mit einer dünnen Schicht aus Silikon oder Kunstharz. Senkrecht angebrachte, grobe und dicke Äste oder Weinreben werden ebenso erklettert wie Korkröhren und Regenwaldlianen.

 

Im feuchten Klima des Terrariums für Anolis equestris gedeihen echte Pflanzen zwar besonders gut, kommen aber meist nicht dazu, weil sie vorher von den doch recht großen Tieren platt gedrückt werden. Es lohnt sich daher nur der Einsatz sehr robuster Arten. Neben der schönen Optik tragen echte Pflanzen zum natürlichen Klima bei und bieten den Tieren zahlreiche Kletter- und Versteckmöglichkeiten und Schattenplätze. Bei der Bepflanzung eines Terrariums sollte aber darauf geachtet werden, dass die gewählten Pflanzen keinerlei Dünger, Pestizide oder sonstige Schadstoffe enthalten. In einigen Terraristikfachgeschäften sind spezielle Terrarienpflanzen im Angebot. Neue Pflanzen immer umtopfen und über einen Zeitraum von einigen Wochen mehrfach abduschen, denn Schadstoffrückstände könnten zu Vergiftungen führen. Gut geeignet sind z. B. Philodendron-Arten oder grossblättrige Rankpflanzen. In unserer Rubrik Terrarienbepflanzung findet Ihr viele weitere Arten, die für den Einsatz in Terrarien geeignet sind.

 

Die Wahl des Bodengrundes ist nur für das Klima und die Pflanzen von Bedeutung, weniger für die Tiere, denn Ritteranolis halten sich nur zur Eiablage unten am Boden auf. Das Substrat muss grabfähig sein und die Feuchtigkeit gut speichern. Verwenden kann man z. B. unbehandelte (Terrarien-) Erde, in welche dann auch die Pflanzen direkt eingesetzt werden können.

 

Mehrere Thermometer runden die Einrichtung des artgerecht eingerichteten Anolis-Beckens ab. Am besten platziert man je ein Messinstrument an der kühlsten und an der wärmsten Stelle - also direkt unterhalb des Wärmespots, sowie im mittleren oberen Bereich des Terrariums. So hat man Kontrolle über alle nötigen Temperaturzonen. Ein Hygrometer dient zur Überwachung der Luftfeuchtigkeitswerte.

 

Beleuchtung / Klima


In der Natur bestimmen Licht und Temperatur maßgeblich das Verhalten der Tiere. Um Ritteranolis auch im Terrarium gesund und artgerecht zu halten, ist das richtige Licht einer der wichtigsten Faktoren. Die Beleuchtung hat in vielerlei Hinsicht Einfluss auf das Leben, das Verhalten und die Entwicklung der Tiere. In der Terrarienhaltung sind drei Facetten des Sonnenlichtes von Bedeutung: sichtbares Licht, infrarotes Licht und ultraviolettes Licht. Das „richtige“ Licht ist also leider nicht mittels einer einzelnen Lampe herzustellen. Denn vereinfacht gesagt, sollte es ausreichend Wärme, Helligkeit und dass richtige Spektrum bieten.

 

 

Grundbeleuchtung

Helligkeit bzw. Lichtausbeute, Lichtfarbe und Strahlungswärme sind für eine artgerechte Haltung von tagaktiven Tieren besonders wichtig. Die Beleuchtungsstärke der Sonne kann im Terrarium kaum erreicht werden. Die Grundbeleuchtung für das Terrarium für Anolis equestris bildet daher am besten ein HQI Stahler, der zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür aber sehr energiesparend, langlebig und effizient ist. Das Farbspektrum dieser Strahler ist dem der Sonne sehr ähnlich und sie erzeugen eine gute Lichtausbeute. In kleineren Terrarien können zur Grundbeleuchtung aber auch Leuchtstoffröhren (mit Reflektor) eingesetzt werden. Die neueren T5-Röhren erzielen dabei die besten Ergebnisse. Die Beleuchtungsdauer liegt bei 12 bis 14 Stunden täglich. Die Steuerung erfolgt am besten automatisch über Zeitschaltuhren, denn manuell ist nur schwer ein regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren.

 

 

UV-Beleuchtung

Anolis equestris hält sich als Baumbewohner überwiegend im oberen Teil des Beckens auf. Als UV-Quelle kann daher eine Leuchtstoffröhre für tropische Terrarien verwendet werden. UVB-Strahlung wird von den Tieren benötigt, um Ihren Vitamin D3 Haushalt zu regulieren und so Kalzium für den Knochenaufbau zu bilden. Futterzusätze alleine reichen nicht aus. Um Mangelerscheinungen, Knochendeformierungen wie Rachitis und letztendlich auch den Tod zu vermeiden, muss den Tieren ausreichende UV-B Strahlung zur Verfügung gestellt werden. Durch UV-A Licht können die Tiere ihre Umwelt besser wahrnehmen, sind aktiver, fressen besser und verpaaren sich unter Umständen auch lieber. Gerade bei Jungtieren ist eine ausreichende UV-Versorgung lebensnotwendig. Da Glas UV-Licht filtert, muss die Röhre unbedingt innerhalb des Terrariums angebracht werden. Die UV-Ausbeute lässt bei Leuchtstoffröhren allerdings mit der Zeit nach so dass diese mehrmals im Jahr ausgetauscht werden müssen.

 

Alternativ können die Tiere auch regelmäßig mit einem UV-Flächenstahler bestrahlt werden (Wichtig: auf ausreichenden Abstand zum Tier achten!). Verfügt das Terrarium über ein UV-durchlässiges Top (z. B. aus Gaze), kann die UV-Lampe in entsprechendem Abstand über dem Terrarium befestigt und regelmäßig kurz zugeschaltet werden.

 

 

lokale Sonnenplätze

Wie alle Reptilien sind auch Ritteranolis aufgrund ihrer Anatomie und ihres Stoffwechsels wechselwarme Lebewesen. Sie sind also nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur durch Nahrungsverbrennung selbstständig aufrecht zu erhalten sondern regulieren diese stattdessen durch die Umgebungstemperatur. Neben der Grund- und UV-Beleuchtung sollte das Terrarium daher außerdem mit mindestens Wärmespots ausgestattet sein, die lokale Temperaturen von bis zu 40°C erzeugen und welche die Tiere nach Bedarf aufsuchen bzw. meiden können. Mehreren Tieren auch immer mehrere Sonneninseln und Schattenplätze anbieten! Insgesamt sollten im Terrarium verschiedene Temperaturzonen von 26 bis 30°C geschaffen werden.

 

Im Winter werden die Beleuchtungsdauer von 12 auf 10 Stunden täglich und die Nachttemperaturen auf 15 bis 18°C reduziert. Diese Winterruhe steigert das Wohlbefinden der Tiere und regt außerdem den Paarungstrieb an.

 

 

Luftfeuchtigkeit

Ritteranolis bewohnen einen Lebensraum mit hoher Luftfeuchtigkeit und Regen- sowie Trockenzeiten. Diese klimatischen Bedingungen sollten auch im Terrarium simuliert werden. Das Becken muss regelmäßig ausgiebig übersprüht werden, wobei jedoch keine Staunässe entstehen darf. Durch den Einsatz einer Beregnungsanlage kann dieser Vorgang leicht automatisiert werden. Die folgende Grafik zeigt die durchschnittlichen Niederschlagsmengen (in mm) am Beispiel von Santa Clara auf Kuba (Daten von worldclimate.com)

 



Ernährung


Einer der wichtigsten Aspekte in der Terraristik ist sicherlich das richtige Futter in Verbindung mit den richtigen Vitaminpräparaten. Einseitiges Futter und fehlende Vitaminversorgung führen früher oder später zu Mangelerscheinungen und/oder lustlosem, trägem Verhalten der Tiere.

 

Ritteranolis gehören zu den Lauerjägern, d. h sie verharren tagsüber bewegungsarm auf ihren Plätzen um dann in der Nähe vorbeiziehende Beute wie kleine Echsen, Frösche, Spinnen, Insekten oder Jungvögel blitzschnell zu erlegen. Die Tiere sind nicht wählerisch, fressen alles, was überwältigt werden kann und machen selbst vor nur wenig kleineren Artgenossen nicht halt. Im Terrarium kann man Ritteranolis z. B. Heuschrecken, Heimchen, Grillen, Zophobas, Wachsmottenlarven, Schaben und Schnecken anbieten. Man sollte die Tiere nur 1 bis 2 mal in der Woche füttern. Zuviel Futter kann zu Verfettungen und der damit verbundenen geringeren Lebenserwartung führen. Jungtieren sollte man hingegen täglich Nahrung anbieten, häufig sind sie anfangs aber hartnäckige Futterverweigerer. Sie erbeuten die Insekten nicht selbstständig und wir mussten in den ersten Wochen nachhelfen. Erst wenn wir den Jungtieren die Nahrung direkt ins Maul legten, fingen sie an zu fressen.

 

Bei mangelnder Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sind Anolis equestris extrem anfällig für Knochenerkrankungen wie z. B. Rachitis. Die Futtertiere daher stets gut mit Obst und Gemüse anfüttern und zusätzlich regelmäßig durch Vitamin- und Mineralstoffpräparate aufwerten. Auf unbelasteten Wiesen (ohne Dünger, Pestizide, Autos, Industrie…) oder im eigenen Garten kann man seinem Tier in den Sommermonaten ein sehr hochwertiges Futter selber fangen. Unsere heimischen Insekten werden auch als Wiesenplankton bezeichnet. Sie sind reich an Nährstoffen und durch die große Artenvielfalt ein sehr abwechslungsreiches Futter. Aber egal ob in der freien Natur oder im heimischen Garten – auch bei Insekten muss auf den Artenschutz geachtet werden. So ist z. B. das bekannte grüne Heupferd nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt.

 

Sowohl im Terrarium als auch in der freien Natur legt Anolis equestris in den kühleren Wintermonaten eine Fastenzeit ein. In einem Zeitraum von 2 bis 3 Monaten nehmen die Tiere nur noch sehr wenig oder gar keine Nahrung zu sich. Sofern die Anolis in gutem Ernährungs- und Gesundheitszustand sind, ist dies kein Grund zur Beunruhigung sondern lässt vielmehr auf eine anschließende erfolgreiche Fortpflanzungsperiode hoffen.

 

Ritteranolis haben einen sehr hohen Flüssigkeitsbedarf. Alleiniges Übersprühen des Terrariums reicht für die Tiere nicht aus und ihnen sollte immer zusätzlich eine Schale mit frischem Wasser zur Verfügung stehen.

 


Schutzstatus:


keiner

Verbreitungsgebiet:

Kuba, eingeschleppt in Florida

 

 

Temperatur:

Tagsüber: 26 - 30°C , Nachts: ca. 22°C, Lokal: bis zu 40°C

Beleuchtung:

ca. 12 Stunden täglich, Wärmespot sowie UV-A + UV-B Licht

Winterruhe:

Beleuchtungsdauer 10 Stunden, Nachts 15 - 18°C

Luftfeuchtigkeit:

70 - 90%

 

 

Terrariumempfehlung:

für adulte Gruppe 120 x 50 x 140 cm

Maximale Größe:

GL 50-55 cm

Aktivität:

Tagaktives Tier

 

 

Futter:

Insekten (Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Würmer)



            

 

 

Quellen und weiterführende Literatur



 

Es hat Dich gepackt und Du hast ernsthaftes Interesse an der Haltung dieser faszinierenden Art? Für eine erfolgreiche Pflege ist weiterführende Literatur ein absolutes Muss!

 

An dieser Stelle gibts daher ein paar Empfehlungen, wobei die Reihenfolge der einzelnen Publikationen rein zufällig ist...

 

 

Berichte in Zeitschriften

 

Barbour, T. & C. T. Ramsden (1919): The herpetology of Cuba. Mem. Mus. Comp. Zool., Harvard Coll. 47: S. 69-213.

 

Szeemann, S. (1957): Nehmen Anolis equestris unter den Iguaniden eine Sonderstellung ein?

DATZ, Stuttgart, 10(10): S. 270 - 271.

 

Lynch, J. D. & H. M. Smith (1964): Tooth replacement in a senile lizard, Anolis equestris MERREM. - Herpetologica, Emporia, 20(1): S. 70 - 71.

 

Blumberg, A. (1970): Tetratips in der Terraristik.

TI Magazin Nr. 12: S. 20-21.

 

Blumberg, A. (1973): Pflege und Zucht von Ritteranolis.

DATZ, Stuttgart, 26(4): S. 136 - 138.

 

Eengelmann, W.-E. (1976): Ungewöhnliche Nahrung eines Ritteranolis.

Aquarien Terrarien Berlin, 23(8): S. 315.

 

Blumberg, A. (1977): Der Ritteranolis.

Aquarien Magazin, 11(6): S. 230 - 231.

 

Bech, R. (1979): Anolis im Terrarium.

Aquarien Terrarien Berlin, 26(11): S. 385 - 392.

 

Dalrymple, G. H. (1980): Comments on the Density and Diet of the Giant Anole, Anolis equestris. - Jour. Herp., Athens, 14(4): S. 412 – 415

 

Garrido, O. H. (1981): Nueva subespecie de Anolis equestris (Sauria: Iguanidae) para Cuba, con comentarios sobre la distribución y afinidades de otras poblaciones del complejo.

Poeyana (232): S. 1-15.

 

Valerius, K. (1981): Ein Beitrag zum Verhalten der Ritteranolis.

DATZ, Stuttgart, 34(3): S. 106 - 107.

 

Blumberg, A. (1982): Haltung und Zucht des Ritteranolis, Anolis equestris.

SAURIA, Berlin, 4(4): S. 9 - 13.

 

Petzold, H.-G (1982).: Anolis equestris MERREM, 1820 - Ritteranolis

Aquarien Terrarien 29 (10): S. 360

 

Denzer, W. (1985): Die Herpetofauna Südfloridas, Teil 1: Die disjunkten Populationen tropischer Reptilien und Amphibien im Süden Floridas.

SAURIA, Berlin, 7(2): S. 5 – 10.

 

Bech, R. (1986): Zur Haltung und Vermehrung von Ritteranolis im Terrarium.

Aquarien Terrarien Berlin, 33(1): S. 20-22.

 

Schröter, G. (1986): Über die bisher in die DDR eingeführten Arten der Gattung Anolis.

elaphe, 8(1): S. 7 - 9.

 

Heselhaus, R. (1990): Von einigen kubanischen Anolis.

Aquarien Terrarien, Berlin, 37(11): S. 392 - 395.

 

Heselhaus, R. (1990): Von einigen kubanischen Anolis.

DATZ, Stuttgart, 43(11): S. 663 - 665.

 

Sevcik, J. (1990): Ritteranolis in der Natur und im Terrarium.

DATZ, Stuttgart, 43(3): S. 156 - 158.

 

Breustedt, A. (1991): Anolis equestris.

SAURIA Suppl., Berlin, 13(3): S. 207 – 212

 

Cemy, M. (1992): Natur und Reptilien im östlichen Kuba.

DATZ, Stuttgart, 45(9): S. 596 - 600.

 

Garrido, O. H., L. V. Moreno & A. Estrada (2001): Subespecies nuevas de reptiles del complejo Anolis equestris (Lacertilia: Iguanidae) para los cayos Las Brujas y Sabinal, Archipelago de sabana-Camaguey, Cuba. - Solenodon 1: 55-65.

 

Reisinger, M (2002).: Haltung und Zucht von Anolis equestris

Iguana Rundschreiben 15 (2): S. 22-27

 

Geissler, L. (2005): Exkursionen im westen Kubas.

REPTILIA 56; 10(6): S. 42-49.

 

                                      

 

 

                                      

 

 

                                      

 

 

Weitere Literaturempfehlungen (z. B. allgemeine Echsenbücher, Literatur für Anfänger, Bücher zum Terrrarienbau, der Einrichtung und Bepflanzung von Terrarien, Reptilienkrankheiten oder der Nachzucht einzelner Arten) findest Du in unserem Literaturverzeichnis

 

 

 

(c) 2009, www.reptilienland.com


 

 

 



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