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Crotaphytus collaris collaris
Östlicher Halsbandleguan

 

Abstammung / Herkunft


Zur Familie der Leguane zählen etwa 700 verschiedene Arten. Die Halsbandleguane gehören zur Unterfamilie Crotaphytidae, welche die Gattungen Crotaphytus (Halsbandleguane) und Gambelia (Leopardleguane) umfasst.

 

Nach heutigem Stand gehören 9 verschiedene Arten der Gattung Crotaphytus an:

  • Crotaphytus reticulatus
  • Crotaphytus collaris
  • Crotaphytus antiquus
  • Crotaphytus nebrius
  • Crotaphytus dickersonae
  • Crotaphytus grismeri
  • Crotaphytus bicinctores
  • Crotaphytus vestigium
  • Crotaphytus insularis

Bis heute ist aber die Systematik der Unterarten von Crotaphytus collaris noch nicht vollständig geklärt und es bestehen unterschiedliche Ansichten. Meist werden folgende 3 Unterarten genannt:

  • Crotaphytus collaris collaris
  • Crotaphytus collaris baileyi
  • Crotaphytus collaris fuscus

In der Literatur taucht Crotaphytus collaris collaris erstmals 1823 in einem Bericht von Say auf. 1842 wurde die neue Gattung der Halsbandleguane von Holbrook aufgestellt.

 

Seinen deutschen Namen verdankt der Halsbandleguan seinen 2 dicken, schwarzen Streifen am Hals. Früher wurden die Tiere in Deutschland als „Kugelechse“ bezeichnet, dieser Name wird heute jedoch kaum noch benutzt. Im englischsprachigen Raum wird dieser Leguan Eastern Collared Lizard genannt und die einheimische Bevölkerung in den natürlichen Verbreitungsgebieten spricht vom „Mountain Boomer“.

 

Natürliches Verbreitungsgebiet


Crotaphytus collaris collaris kommt aus den USA und ist dort vor allem in Kansas, Missouri, Arkansas, Oklahoma, Colorado, New Mexiko und Texas verbreitet. Er lebt in felsigen und steinigen Regionen mit nur sehr spärlicher Vegetation, teilweise in Höhen von bis zu 2500 Meter (Colorado) Die Tiere sind wahre Sonnenanbeter und lieben es in der freien Natur, auf ihren Aussichtspunkten zu liegen und sich durch direkte Sonneneinstrahlung aufzuheizen.

 



Schutzstatus


In Deutschland gibt es keine besonderen Schutzbestimmungen für diese Leguanart. Als Halter benötigt man keinerlei Herkunftsnachweise und muss die Haltung der Tiere auch keiner Behörde melden.

 

Das Tierschutzgesetzt ist aber natürlich dennoch für jeden Halter bindend. Dieses besagt in Kurzform, dass ein Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend ernährt, gepflegt und untergebracht werden muss. Dabei darf die Möglichkeit des Tieres zu artgerechter Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder sonstige Schäden zugefügt werden. Jeder Tierhalter muss außerdem über Kenntnisse und Fähigkeiten für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung der Tiere verfügen.

 

Halsbandleguane werden sehr häufig in deutschen Terrarien gehalten und auch regelmäßig nachgezüchtet. In vielen Bundesstaaten der USA ist es aber leider erlaubt, die Tiere einfach selbst zu fangen und zu halten. Auch der Export ist oft uneingeschränkt möglich. Daher sind bei uns im Handel immer wieder importierte Wildfänge erhältlich. Diese Tiere sind meistens durch Fang, Hälterung und lange Transporte extrem geschwächt, gestresst und voller Parasiten. Auf einen solchen Kauf sollte man stets verzichten und sich lieber auf die Suche nach gesunden Nachzuchten machen...

 

Allgemeines und Verhalten


Der Östliche Halsbandleguan erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 35 cm, bei einer Kopf-Rumpf-Länge von ca. 12 cm. Sein Schwanz ist also fast doppelt so lang wie sein Körper.

 

Zu den natürlichen Feinden des Halsbandleguans zählen diverse Greifvögel und echsenfressende Schlangen. Im Gegensatz zu den meisten seiner Verwandten kann der Halsbandleguan seinen Schwanz jedoch nicht abwerfen und muss sich bei der Flucht somit komplett auf seine Schnelligkeit verlassen. Wird der Halsbandleguan in die Enge getrieben, bläht er sich auf und reißt das Maul auf. Crotaphytus collaris collaris stürmt bei einem Angriff auf seinen Gegner los, beißt heftig zu und läutet meist sofort danach seine Flucht ein.

 

Die Tiere sind wahre Sonnenanbeter und lieben es in der freien Natur, auf ihren Aussichtspunkten zu liegen und sich durch direkte Sonneneinstrahlung aufzuheizen. Um möglichst viel Wärme aufzunehmen und der Sonne möglichst viel Fläche zu bieten, pressen die Tiere ihren Bauch dabei flach auf Felsen und Steine. Selbes Verhalten kann man auch in der Terrarienhaltung beobachten. Morgens sind die Tiere – bis sie ihre Vorzugstemperatur erreicht haben - noch sehr träge und farblos.

 

Es gibt auch spezielle Verhaltensweisen, die eine Überhitzung verhindern. Wenn der Halsbandleguan auf Temperatur gekommen ist, zeigt er nicht nur seine schönsten Farben. Oft kann man beobachten, wie die Tiere sich auf ihrem Aussichtspunkt plötzlich aufrichten, den Rücken durchdrücken und, um eine Überhitzung zu vermeiden, den Boden nun nur noch mit möglichst wenig Körperfläche (sprich den Füssen) berühren.

 

Terrarium / Einrichtung


Das Terrarium für ein adultes Pärchen oder eine kleine Gruppe sollte die Maße 150 x 60 x 60 cm haben und mit Klettermöglichkeiten in Form von dicken Ästen, Wurzeln, Steinen und Felsen ausgestattet sein. Als Rückwand eignet sich vor allem Felsimitat, welches die Tiere als zusätzliche Aktionsfläche nutzen können. Befestigte! Felsaufbauten auf dem Boden und verschiedene Aussichtsplattformen werden von den Tieren ebenfalls viel und gerne genutzt, es muss allerdings auch eine gewisse Lauffläche zur Verfügung stehen. Die Tiere legen gerne mal einen kleinen Sprint ein, das Terrarium sollte daher nicht zu voll gepackt werden.

 

Aufgrund des Wüstenklimas kommen als echte Pflanzen allenfalls Agaven oder Tillandsien in Frage. Im Fachhandel sind spezielle Arten für Wüstenterrarien erhältlich. Die meisten anderen Pflanzen gehen aufgrund der hohen Temperaturen sehr schnell ein oder werden von den Tieren ausgegraben. Kakteen sollten aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ebenfalls besser nicht eingesetzt werden. Eine Alternative sind künstliche Pflanzen und Kakteen.

 

Als Bodensubstrat verwenden die meisten Halter Sand oder Kies. Dem natürlichen Lebensraum der Tiere kommt allerdings ein Gemisch aus Sand und Lehm näher. Im Fachhandel ist spezieller Terrariensand mit hohem Lehmanteil erhältlich. Dieser wird bei Kontakt mit Wasser hart und ermöglicht so die Modellage einer schönen Steppenlandschaft (fester, gewachsener Boden). (Heiz-) Steine und künstliche Felsen gehören ebenso in den künstlich simulierten Lebensraum.

 

Eine große Wasserschale sowie Messgeräte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit runden die Einrichtung eines artgerechten Terrariums ab. Am besten bringt man je ein Thermometer an der wärmsten sowie an der kühlsten Stelle des Beckens an. So kann ziemlich genau überprüft werden, ob das gewünschte Temperaturgefälle erreicht wird und alle benötigten Temperaturzonen vorhanden sind. Ein Hygrometer ist in einem Terrarium für Halsbandleguane nicht erforderlich.

 

Beleuchtung / Klima


Um Halsbandleguane gesund und artgerecht zu halten, ist das richtige Licht einer der wichtigsten Faktoren. Die Terrarienbeleuchtung hat in vielerlei Hinsicht Einfluss auf das Leben, das Verhalten und die Entwicklung der Tiere. In der Terrarienhaltung sind drei Facetten des Sonnenlichtes von Bedeutung: sichtbares Licht, infrarotes Licht und ultraviolettes Licht. Das „richtige“ Licht ist also leider nicht mittels einer einzelnen Lampe herzustellen. Denn vereinfacht gesagt, sollte es ausreichend Wärme, Helligkeit und dass richtige Spektrum bieten. Für diese Halsbandleguanart besteht unserer Ansicht nach die ideale Beleuchtung aus einem HQI-Strahler für die Helligkeit, einem UV-Flächenstrahler fürs UV-Licht sowie diversen Wärmespots als lokale Sonnenplätze.

 

 

Grundbeleuchtung

Crotaphytus collaris collaris ist ein tagaktiver Wüsten- und Halbwüstenbewohner. Er hat ein hohes Bedürfnis nach Helligkeit und Strahlungswärme. Als Terrarienbeleuchtung empfehlen wir daher den Einsatz von HQI-Licht, welches eine sehr hohe Helligkeit bei niedrigem Energieverbrauch erzeugt. Dies erhöht sowohl die Aktivität als auch das Wohlbefinden und Fressverhalten der Tiere.

 

 

UV-Beleuchtung

Zusätzlich benötigen die Tiere regelmäßig UV-Licht. Für eine gesunde Entwicklung empfehlen wir neben einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D3, die Tiere mindestens 1 bis 2 x in der Woche mit einem UV-B Flächenstrahler (Osram Ultra Vitalux, Sanolux) zu bestrahlen.

 

UV-B Strahlung ist für einen besonders wichtigen Stoffwechselprozess des Halsbandleguans Voraussetzung. Sie bewirkt, dass das für den Knochenaufbau und den Blutkalziumspiegel wichtige Vitamin D3 gebildet werden kann. Futterzusätze als alleinige Vitamin D3 Quelle reichen nicht aus und können allenfalls als sinnvolle Ergänzung gesehen werden. Mangelt es den Tieren an UV B Licht, sind schwerwiegende Stoffwechselerkrankungen (u. a. Rachitis) die Folge. Das fehlende Kalzium wird den Knochen entzogen und die fortschreitende Entmineralisierung des Körpers führt zu Knochenerweichungen. Die Tiere fangen an zu zittern, es kommt zu Knochendeformierungen und -brüchen und letztendlich zum qualvollen Tod des Tieres. Oft kann nur durch eine langwierige Behandlung das Leben des Tieres gerettet werden. Einmal aufgetretene Deformierungen sind jedoch irreparabel und bleiben dauerhaft bestehen.

 

UV-A Licht kann von Reptilien im Gegensatz zum Menschen wahrgenommen werden. Beim Einsatz von UV-A Licht können die Tiere ihre Umwelt besser wahrnehmen, sind aktiver, fressen besser und verpaaren sich unter umständen auch lieber.

 

UV-Flächenstrahler sind ideal, um Ihre Tiere regelmäßig extern, oder bei entsprechend großen Becken auch im Terrarium zu Bestrahlen und sie so mit den nötigen UV-Strahlen zu versorgen. Diese Lampen verfügen über ein integriertes Vorschaltgerät und können in jede handelsübliche E27 Porzellanfassung geschraubt werden. Die 300 Watt Flächenstrahler (z. B. Osram Ultra Vitalux, Sanolux) sollten nicht dauerhaft in Betrieb sein, da dies Schäden an Haut und Augen der Tiere verursachen kann. Für Halsbandleguane reicht der Einsatz eines Flächenstrahlers wie gesagt 1-2 x in der Woche für jeweils 30 Minuten. Diese Beleuchtungsdauer sollte nicht unterschritten werden, da die Lampe alleine 15 Minuten benötigt, um die maximale UVB-Abstrahlung zu erreichen.

 

Der Abstand von der Lampe zum Tier sollte aufgrund der hohen Leistung 80 cm nicht unterschreiten. UV-Flächenstrahler sind daher nur in sehr großen Terrarien für eine feste Installation geeignet. Ist dies nicht möglich, können die Tiere auch außerhalb des Beckens mit UV-Licht versorgt werden. Setzten Sie den Leguan dazu einfach in eine Faunabox und platzieren Sie den UV-Strahler in entsprechendem Abstand darüber. Hierzu kann man z. B. die Fassung einer Schreibtischlampe oder spezielle Klemmlampen verwenden. Bei einem offenen Terrarium kann die Lampe aber auch einfach darüber gehängt und mittels Zeitschaltuhr gesteuert werden. Bitte beachten Sie jedoch, das Glas UV-Licht filtert! Das Terrarium sollte also oben wirklich komplett offen oder aber mit einem UV-durchlässigen Gazetop versehen sein.

 

 

Lokale Sonnenplätze

Halsbandleguane sind wechselwarme Lebewesen und nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur selbstständig aufrecht zu erhalten. Sie regulieren diese durch gezielte Ausnutzung der Bodenwärme und direkter Sonneneinstrahlung. Neben der UV-Beleuchtung sollte das Terrarium daher außerdem mit einem Wärmespot ausgestattet sein, der lokale Temperaturen von bis zu 45°C erzeugt und welchen die Tiere nach Bedarf aufsuchen bzw. meiden können. Als Sonnenplätze eignen sich besonders Steine (auch spezielle Heizsteine), da sich diese aufheizen und die Tiere so auch von unten Wärme bekommen.

 

Die Temperaturen im Terrarium sollten Tagsüber zwischen 25 und 35°C liegen. Um diese auch in Bodennähe zu erreichen, können Heizmatten oder Heizkabel eingesetzt werden. Ideal sind auch erhöhte Sonnenplätze, die Halsbandleguane gerne als Aussichtsplattformen nutzen.

 

 

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist im natürlichen Verbreitungsgebiet von Crotaphytus collaris collaris nur sehr niedrig und auch der Taupunkt wird nur selten erreicht. Es ist daher nicht notwendig, das Terrarium regelmäßig zu übersprühen. Werte zwischen 30 und 50% reichen vollkommen aus, lediglich vor einer Häutung sollte man diese durch morgendliches Übersprühen des Beckens kurzzeitig erhöhen.

 

Ernährung


Halsbandleguane fressen in der freien Natur alles, was sie überwältigen können. Der Großteil der Nahrung besteht aus Insekten wie Heuschrecken, Grillen, Käfer, Falter, Fliegen oder auch Wespen, Bienen und Libellen. Aber auch kleinere Echsen stehen auf dem natürlichen Speiseplan der Tiere. Auf hoch gelegenen Felsen oder anderen Aussichtspunkten halten sie nach potenziellen Beutetieren Ausschau und jagen diesen hinterher. Crotaphytus collaris collaris kann mögliches Futter über mehrere Meter weit sehen, allerdings nur, wenn die Beute in Bewegung ist. Fluginsekten werden teilweise durch waghalsige Sprünge erlegt.

 

Im Terrarium können den Tieren allerlei Insekten wie z. B. Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmaden, Fliegen, Motten sowie Mehl- oder Buffalowürmer angeboten werden. Die Futtertiere sollten regelmäßig mit einem Calcium-Vitamin-Präparat angereichert werden.

 

Auf unbelasteten Wiesen (ohne Dünger, Pestizide, Autos, Industrie…) oder im eigenen Garten kann man seinem Tier in den Sommermonaten ein sehr nährstoffreiches Futter selber fangen. Unsere heimischen Insekten werden auch als Wiesenplankton bezeichnet. Sie sind reich an Nährstoffen und durch die große Artenvielfalt ein sehr abwechslungsreiches Futter. Aber egal ob in der freien Natur oder im heimischen Garten – auch bei Insekten muss auf den Artenschutz geachtet werden. So ist z. B. das bekannte grüne Heupferd nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt.

 

Winterruhe


Halsbandleguane benötigen für das körperliche Wohlbefinden und als Paarungsstimulanz eine strikte Winterruhe. In der Natur verbringen die Tiere den Winter in tiefen Hohlräumen. Ihre Körpertemperatur beträgt während dieser Zeit nur noch wenige Grad über 0.

 

Die Wahl der Winterruhe sollte von der Herkunft und natürlich von der körperlichen Konstitution der Tiere abhängig gemacht werden. Generell ist es ratsam, nur gesunde Tiere in die Winterruhe zu schicken. (Um sicher zu gehen, am besten vorher eine Kotprobe untersuchen lassen)

 

Crotaphytus collaris collaris sollte von Oktober bis Dezember bei 5 bis 14°C gehalten werden (z. B. in einem kalten Kellerraum) Man muss beachten, dass die Tiere bei diesen Temperaturen nicht mehr verdauen können. Vor der Winterruhe ist daher die Fütterung komplett einzustellen und es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Darm der Tiere vollständig entleert ist. Hilfreich hierbei ist oft ein warmes Bad. Die Tiere verlassen während der Ruhephase ihr Versteck meist nur noch zum trinken. Es sollte ihnen immer frisches Wasser zur Verfügung stehen, Nahrung wird wie gesagt nicht mehr aufgenommen.

 

Nachzucht


Das folgende Video zeigt einen Paarungsversuch von Crotaphytus collaris. Das Weibchen ist in diesem Fall jedoch nicht paarungsbereit und ergreift die Flucht. Außerdem kann man auf diesem Video auch sehr gut sehen, wie ein artgerecht eingerichtetes Terrarium für diese schönen Tiere aussehen kann... (vielen Dank an Jana)

 

 


 

 

Die Paarungen erfolgen meist wenige Wochen nach der Überwinterung. Die eigentliche Kopulation der Tiere dauert oft nur wenige Sekunden und findet mehrmals am Tag statt. Trächtige Weibchen zeigen dies schon nach kurzer Zeit durch eine schöne rote Körperzeichnung. Das folgende Video zeigt eine erfolgreiche Paarung: Hilde hatte endlich Erbarmen mit ihrem Klaus...

 


 

 

Nach ca. 15 bis 20 Tagen vergräbt das Weibchen ihr Gelege an einer ihr als geeignet erscheinenden Stelle. Um eine Legenot zu vermeiden, sollte dem Tier rechtzeitig ein Ablageort mit etwa 8 bis 10 cm Substrattiefe (idealerweise ein Erde-Sand-Steingemisch) zur Verfügung gestellt werden.

 

Zusammenfassung



Schutzstatus:


keiner

Verbreitungsgebiet:

Kansas, Missouri, Arkansas, Oklahoma, Colorado, New Mexiko und Texas

 

 

Temperatur:

Tagsüber: 25 – 35°C, Lokal bis 45°C, Nachts: 18 – 22°C

Beleuchtung:

12 Stunden täglich, HQL / HQI, UV-Beleuchtung, Wärmespot

Luftfeuchtigkeit:

30 – 50% (kurzzeitig durch sprühen auch höher)

 

 

Terrariumempfehlung:

für adultes Pärchen oder kleine Gruppe 150 x 60 x 60 cm

 

 

Maximale Größe:

GL bis 35 cm, KRL ca. 12 cm

Aktivität:

Tagaktive Tiere

 

 

Futter:

Insekten (Heuschrecken, Grillen, Heimchen, Zophobas...) Salat, Kräuter, Keimlinge, evtl. Obst



            

 

 

Literaturempfehlungen



 

Es hat Dich gepackt und Du hast ernsthaftes Interesse an der Haltung dieser faszinierenden Art? Für eine erfolgreiche Pflege ist weiterführende Literatur ein absolutes Muss!

 

An dieser Stelle gibts daher ein paar Empfehlungen, wobei die Reihenfolge der einzelnen Publikationen rein zufällig ist...

 

 

Berichte in Zeitschriften

 

Love, B.: Der Blaue Mexikaner

Reptilia 56 (2005): S. 16-17

 

Weiß, T.: Pflege, Haltung und Nachzucht des Östlichen Halsbandleguans, Crotaphytus collaris collaris (SAY 1823). Elaphe 12 (4) (2004): S. 47-55

 

Schumacher, R.: Die kontinuierliche Zucht des Halsbandleguans Crotaphytus collaris (SAY 1823) im Terrarium, mit Hinweisen zur Unterartproblematik

Salamandra 34 (3) (1998): S. 193-218

 

 

                                      

 

 

                                      

 

 

                                      

 

 

Weitere Literaturempfehlungen (z. B. allgemeine Echsenbücher, Literatur für Anfänger, Bücher zum Terrrarienbau, der Einrichtung und Bepflanzung von Terrarien, Reptilienkrankheiten oder der Nachzucht einzelner Arten) findest Du in unserem Literaturverzeichnis

 

 

 

(c) 2008, www.reptilienland.com




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